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Über mich

Richard Glas, Dipl.Ing. Maschinenbau - Jahrgang 1953

Mit dem Alter (so ab 50) wird „man“ steif und unbeweglich, hat Schmerzen im Bewegungsapparat, bücken, gehen, über den Kopf heben fällt schwer und anderes mehr.

Wenn ein älterer Mensch beweglich ist und all das nicht hat – dann sind das die guten Gene.

Das habe ICH geglaubt. Fest.

WIE IN STEIN GEMEISSELT.

In einem Vortrag 2011 über schmerzende Gelenke lernte ich, dass mein Glaubenssatz eine selbstgebastelte Einschränkung ist.

Ich könne mit dem entsprechenden Wissen und den entsprechenden Übungen wieder Beweglichkeit erreichen und mir lange erhalten. Weil sich Muskulatur dehnen lässt.

Es braucht regelmäßiges Üben.

Durchhaltevermögen. Es dauert.

Hilfreich wäre unter anderem Yoga.

Damit begann mein Yogaweg.

Als Hilfesuchender mit einem ungelenkigen, steifen, kraftlosen Körper bis hin zum Yogalehrer.

Über Yoga dachte ich bis dahin: Esoterisches Zeug, ist Frauensache, da machen die OMMM, … Ähnliches ...

Ich besuchte einen Yogakurs. Es war die Hölle. Ich fühlte mich gleich noch viel steifer und wie ein hoffnungsloser Fall. Das machte mich wütend. Ich beschloss durchzuhalten.

Einmal die Woche ging ich in den Kurs, drei Mal die Woche praktizierte ich die erlernten Übungen aus dem Kurs. Ganz, ganz langsam und zwar sehr langsam stellten sich die ersten kleineren und sogar größeren Erfolge ein.

Überraschung, mein Glaubenssatz stimmte nicht und Yoga ist nix Esoterisches, nicht nur für Frauen und OMMM macht Spaß.

Die Neugierde führte mich in Versuchung.

Ich buchte ein Yoga Retreat mit Folgen.

Nicht 90 Minuten Yoga, nein, ein ganzes Wochenende. Eine sehr gute Erfahrung. Yogapraxis, Theorie, Meditation, sogar Mantras singen. Ich wurde immer neugieriger auf dieses Yoga.

  • 2015 meldete ich mich für die Ausbildung zum Yogalehrer an. Nach 250 Unterrichtsstunden
  • 2016 die erste Prüfung und erste Unterrichtserfahrungen. Weitere 250 Unterrichtsstunden und
  • 2017 die zweite Prüfung. Wow. Ich bin Yogalehrer.

Und der Weg geht noch weiter ...

Yoga Retreats folgten:

  • 2018 Beate und Peter Goldbach, heilendes Yoga, Kloster Jakobsberg
  • 2019 Christina Schnorrenberg, freigeist Yoga, Zypernreise
  • 2020 Beate und Peter Goldbach, heilendes Yoga, Kloster Jakobsberg

Allen, die mich auf dem Weg begleitet, unterrichtet, unterstützt und immer wieder motiviert haben, bin ich sehr dankbar.

Für meine Wandlung aus der anfänglichen großen Skepsis zur heutigen Bewegungsfreiheit und inneren Weiterentwicklung. Danke.

So unterrichte ich:

Mit dem ersten praktischen Unterricht machte ich direkt die Erfahrung, dass eine geplante Vorgehensweise nicht immer passt. Die TeilnehmerInnen haben ihre persönlichen Beweglichkeitsgrenzen und Befindlichkeiten: Nacken, Schulter, Rücken, Hüfte. Dort ansetzen, stelle ich mir als Aufgabe.

Was tun?
Mit der Zeit entwickelte ich mein SEHEN. Wie setzt sich jemand auf die Matte? Wie geht sie/er in die Hocke? Wie groß ist der Bewegungsraum in Hüfte, Schulter ... ? Wie ist die Achtsamkeit, Atmung, Konzentration ... ? Danach richte ich meinen Unterricht aus.

Vormachen, erklären, üben, korrigieren, wiederholen:
Mit einer Abfolge von statischen und dynamischen Dehnungs- und Mobilisationsübungen. Für die Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer.
Bis hin zum Einüben von Yogahaltungen (Asanas), Atemübungen sowie geführten und stillen Meditationen.

Mein Ziel:
Alle TeilnehmerInnen gehen entspannter, beweglicher, kräftiger, ausdauernder und mit mehr Wissen über Yoga in ihren Tag.

Mein Benefiz:
Die Begeisterung erleben, die Erleichterung sehen, das Entspannt-wohlig-sein-Gefühl und den inneren Frieden der TeilnehmerInnen wahrnehmen - das ist ein Geschenk für mich.

Corona verändert im November 2020 unser Leben, auch das Unterrichtserlebnis.

Wir können Yoga praktizieren, Zuhause, in einer virtuellen Gruppe.

Zu unserem eigenem Schutz, zum Schutz der Anderen.

Deshalb Yogaunterricht online. Das ist das Gebot der Zeit.

Herzlich willkommen und Namasté